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Dr. Ronald Gräbe referiert über den Serienwettbewerb

Am Freitag, dem 9. Dezember, referiert Dr. Ronald Gräbe, Produzent und Leiter Serie bei der Odeon Film, auf der Veranstaltung „Besser als Kino? Der Erfolg epischer Erzählformen in modernen Fernsehserien“ vom Filmforum NRW über den Serienwettbewerb, bei dem Ronald Gräbe selbst Jurymitglied war. Die Odeon Film hat den Wettbewerb im Februar 2011 ins Leben gerufen und zeichnete die Gewinner im Rahmen des Münchener Filmfests mit dem Otto-Meissner-Serienpreis aus.

Das Filmforum NRW ist ein die Stadtgrenzen übergreifendes Forum, in dem seit 2006 neun Partner aus Filmförderern und –produzenten, Filmschaffenden, -vermittelnden und Cineasten kooperieren. Im Kino im Museum Ludwig finden in diesem Rahmen Programmreihen, Filmfestivals und Premieren sowie Vorträge und Diskussionen statt.

Premiere für Otto-Meissner-Serienpreis im Rahmen des Filmfest München

Preisverleihung Serienwettbewerb
v.l.n.r.: Odeon-Film-Vorstand Mischa Hofmann, Juror Christian Berkel, Michael Rösel (2. Platz), Renate Meissner, Raphael Hamm (2. Platz), Marc Wirbeleit (3. Platz), Juryvorsitzende Christiane Ruff, Rochus Hahn (1. Platz), Juroren Michael Bütow und Dr. Ronald Gräbe

Die Gewinner des Otto-Meissner-Serienpreises sind offiziell: Am Montag, dem 27. Juni, wurden die Preisträger im Rahmen des Filmfest München während einer feierlichen Verleihung ausgezeichnet. Der erste Preis, dotiert mit 15.000 Euro, ging an Rochus Hahn für das Serienkonzept „Der Verlust der Elektrizität”. Das Autoren-Duo Raphael Hamm und „Michael Rösel” erhielten für „Die Zwiesel” den zweiten Platz. Drittplatzierter war Marc Wirbeleit mit „Bad Kunduz”. Die Gewinner des Wettbewerbs dürfen sich über insgesamt 30.000 Euro Preisgeld freuen. Gemeinsam mit den Autoren möchte die Odeon Film AG die Konzepte weiterentwickeln und an Sender herantreten.

„Traut euch noch mehr”- so lautete der Appell an deutsche Autoren und Fernsehsender von Juryvorsitzender Christiane Ruff. Es sei wichtig, sich an Grenzen vorzuwagen und Neues auszuprobieren.

Auf der Suche nach frischen Ideen und neuartigen Konzepten lobte Odeon Film 2011 den ersten Serienwettbewerb für Autoren aus. Aus insgesamt 879 Konzepten für Fernsehserien wählte die sechsköpfige Jury drei Sieger aus. Christiane Ruff, Christian Berkel, Sherry Hormann, David Safier, Dr. Ronald Gräbe und Michael Bütow waren die Juroren. Mischa Hofmann, Vorstand der Odeon Film AG und Initiator des Wettbewerbs, betonte seine Freude darüber, dass neben etablierten auch viele junge Autoren, oft aus anderen Berufsgruppen, teilgenommen haben.

Übergeben wurden die Trophäen von Renate Meissner, Witwe von Namensgeber Prof. Otto Meissner. Der kürzlich verstorbene Fernsehproduzent und Gründer der Novafilm Fernsehproduktion hat die deutsche Serienlandschaft seit den 60er Jahren entscheidend geprägt.

Der nächste Serienwettbewerb findet voraussichtlich in 2013 statt.

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Die feierliche Preisverleihung fand statt im Rahmen des

 

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